Ab Januar 2027 wird das Fire-Team-Office (6 Arbeitsplätze) frei. Jetzt vormerken lassen

Konzentriert arbeiten im Büro: Umgebung und Routinen für mehr Fokus

Wer konzentriert arbeiten will, braucht mehr als einen guten Vorsatz und eine volle Kaffeetasse. Ob du im Büro wirklich vorankommst, entscheidet sich oft an Dingen, die man kaum bemerkt: am Geräuschpegel, an der Frage, wer wann an deinen Tisch kommt, an der Luft im Raum. Hier findest du Tipps für Raum, Team und deinen eigenen Alltag, die du ab morgen ausprobieren kannst.

Lärm und Akustik: der unterschätzte Fokuskiller

Kaum etwas reißt dich so zuverlässig aus einem Gedanken wie ein Gespräch am Nebentisch. Gleichmäßiges Rauschen, etwa von einer Lüftung, blendet das Gehirn mit der Zeit aus. Sprache dagegen hört man unwillkürlich mit, vor allem wenn man sie versteht. Deshalb wirkt ein halblautes Telefonat zwei Meter weiter störender als Straßenlärm vor dem Fenster.

Was in der Praxis hilft:

  • Weiche Flächen im Raum. Teppich, Vorhänge, Pinnwände aus Filz oder Akustikpaneele an Wand und Decke schlucken Nachhall. In einem kahlen Raum mit Glas und Beton klingt jedes Wort lauter, als es ist.

  • Abstand und Abschirmung zwischen Arbeitsplätzen. Schon eine Trennwand am Schreibtisch nimmt einen Teil des direkten Schalls weg.

  • Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung für Phasen, in denen du dich abschotten willst. Sie sind eine gute Ergänzung, sollten aber keine dauerhafte Lösung für einen schlecht geplanten Raum sein, denn den ganzen Tag mit Kopfhörern zu arbeiten, ist auf Dauer anstrengend.

  • Klare Zonen. Gespräche, Telefonate und Kaffeeplausch gehören an einen anderen Ort als die Schreibtische.

Großraum oder eigenes Teambüro?

Großraumbüros haben ihre Fans: kurze Wege, man bekommt mit, was läuft, und Fragen sind schnell geklärt. Für Aufgaben, bei denen du lange an einer Sache dranbleiben musst, sind sie aber oft schwierig. Je mehr Menschen in einem Raum sitzen, desto mehr Gespräche, Telefonate und Bewegung gibt es, und desto häufiger wirst du abgelenkt, auch wenn niemand dich direkt anspricht.

Ein eigenes Büro für ein kleines Team ist ein guter Mittelweg. Ihr sitzt zusammen und könnt euch schnell abstimmen, aber die Geräusche im Raum kommen nur von Leuten, deren Arbeit dich ohnehin betrifft. Ihr bestimmt selbst, wann es laut sein darf und wann nicht, und die Tür lässt sich schließen.

Im Coworking Ulm Stadtregal vermieten wir deshalb ausschließlich komplette, abschließbare Teambüros und keine Einzelplätze im offenen Raum. Das Fire-Team-Office hat zum Beispiel sechs höhenverstellbare, akustisch getrennte Schreibtische und eine vier Meter hohe Decke, das Fokus Single-Office hat schallisolierte Wände.

Unterbrechungen reduzieren und Fokuszeiten vereinbaren

Selbst im ruhigsten Raum kommt man nicht weit, wenn alle fünf Minuten eine Nachricht aufpoppt. Nach einer Unterbrechung dauert es eine Weile, bis du wieder ganz in der Aufgabe bist. Wer ständig unterbrochen wird, arbeitet den ganzen Tag im Halbfokus.

Was du selbst tun kannst

  • Benachrichtigungen bündeln. Schalte Mail und Chat für eine oder zwei Stunden stumm und schau danach gesammelt rein.

  • Den Tag grob einteilen. Leg die Aufgaben, die echtes Nachdenken brauchen, in die Zeit, in der du erfahrungsgemäß am wachsten bist. Bei vielen ist das der Vormittag.

  • Eine Sache zur Zeit. Wer nebenbei Mails beantwortet, während er ein Konzept schreibt, macht beides langsamer.

  • Das Handy außer Sichtweite legen. Allein das Gerät auf dem Tisch zieht Aufmerksamkeit.

Was ihr als Team vereinbaren könnt

Fokuszeiten funktionieren am besten, wenn sie nicht jeder für sich erkämpfen muss. Sprecht im Team ab, wann ihr ungestört arbeitet, zum Beispiel jeden Vormittag bis zur Mittagspause. In dieser Zeit gibt es keine spontanen Meetings, und Fragen, die warten können, landen in einer gemeinsamen Liste.

Weitere Abmachungen, die sich bewährt haben:

  • Ein sichtbares Signal für „bitte nicht stören“, etwa ein Status im Chat oder einfach aufgesetzte Kopfhörer.

  • Meetings gebündelt auf bestimmte Tage oder Nachmittage legen, damit es dazwischen längere freie Blöcke gibt.

  • Bei dringenden Dingen klar regeln, wie man jemanden trotzdem erreicht. Dann muss niemand nervös den Chat offen halten.

Solche Regeln halten nur, wenn sie für alle gelten, auch für die Chefin oder den Chef.

Licht und Raumklima

Konzentration ist auch eine körperliche Sache. In einem stickigen, dunklen Raum wirst du müde, egal wie spannend die Aufgabe ist.

  • Tageslicht nutzen. Ein Arbeitsplatz mit Blick zum Fenster ist angenehmer als einer im Raumeck. Stell den Bildschirm am besten seitlich zum Fenster, damit du weder geblendet wirst noch Spiegelungen hast.

  • Gute künstliche Beleuchtung ergänzen. An grauen Wintertagen in Ulm reicht das Tageslicht oft nicht. Eine blendfreie Schreibtischleuchte hilft gegen müde Augen.

  • Regelmäßig lüften. Verbrauchte Luft macht träge und unkonzentriert. Mehrmals am Tag ein paar Minuten Stoßlüften bringt mehr als ein dauerhaft gekipptes Fenster.

  • Eine angenehme Temperatur. Zu warm macht schläfrig, zu kalt lenkt ab. Was angenehm ist, empfindet jeder etwas anders, deshalb lohnt es sich, im Team darüber zu reden.

Auch der Arbeitsplatz selbst spielt mit: Wer ständig den Rücken spürt, denkt nicht an sein Projekt. Mehr dazu findest du im Ratgeber zum ergonomischen Arbeitsplatz.

Pausen richtig nutzen

Durcharbeiten fühlt sich produktiv an, ist es aber selten. Nach einer längeren Phase konzentrierter Arbeit lässt die Aufmerksamkeit spürbar nach. Kurze Pausen helfen, danach wieder klar zu denken.

Damit die Pause wirkt, sollte sie wirklich eine sein:

  • Weg vom Bildschirm. Wer in der Pause am Handy durch Nachrichten scrollt, gibt den Augen und dem Kopf keine Ruhe.

  • Aufstehen und bewegen. Ein Gang zur Kaffeeküche, ein paar Treppen oder fünf Minuten an der frischen Luft wirken besser als Sitzenbleiben.

  • Ein fester Rhythmus. Manche arbeiten gut mit festen Blöcken von etwa einer Stunde und einer kurzen Pause dazwischen. Probier aus, was zu dir passt.

Wenn es in der Nähe einen Ort zum Durchschnaufen gibt, wird das leichter. Im Stadtregal liegt die Blau direkt vor der Tür, und drinnen gibt es neben der Kaffeeküche eine Sofaecke, wo man in der Pause auch mal mit Leuten aus anderen Teams ins Gespräch kommt.

Telefon- und Videocalls ohne Störung der anderen

Calls sind aus dem Büroalltag nicht wegzudenken, und sie sind eine der häufigsten Lärmquellen. Gleichzeitig willst du selbst im Call nicht gegen Hintergrundgeräusche anreden.

  • Längere Calls und Meetings in einen separaten Raum verlegen. Ein Besprechungsraum mit Bildschirm ist dafür ideal.

  • Ein gutes Headset mit Mikrofon nahe am Mund benutzen. Dann musst du nicht lauter sprechen, und dein Gegenüber hört weniger vom Raum.

  • Kurze Absprachen am Platz sind okay, wenn alle im Team das so sehen. Klärt aber, wo die Grenze liegt.

  • Calls bündeln, statt sie über den ganzen Tag zu verteilen. Das passt gut zu festen Fokuszeiten.

Fazit: Fokus lässt sich gestalten

Konzentriert arbeiten im Büro gelingt selten durch Willenskraft allein. Ein ruhiger Raum mit guter Akustik, klare Absprachen im Team, frische Luft, gutes Licht und echte Pausen machen den größten Unterschied. Fang mit einer Sache an, zum Beispiel einer festen Fokuszeit am Vormittag, und schau nach zwei Wochen, was sich verändert hat.

Wenn du für dein Team einen Raum suchst, der genau dafür gemacht ist: Im Coworking Ulm Stadtregal in Söflingen gibt es abschließbare Teambüros ab 990 € netto im Monat, inklusive Nebenkosten, Highspeed-Internet und kostenlosem Besprechungsraum für eure Calls. Die meisten Büros sind vermietet, das Fire-Team-Office mit sechs Arbeitsplätzen wird ab Januar 2027 frei. Du kannst es direkt vormerken lassen oder dich auf die Warteliste setzen lassen.

  • Veröffentlicht am: 21.10.2026

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Dein Teambüro im Stadtregal

Ab Januar 2027 wird das Fire-Team-Office (6 Arbeitsplätze) frei, alle übrigen Büros sind vermietet. Sende uns gerne deine Anfrage – wir merken dich für das Fire-Team-Office vor oder nehmen dich in unsere Warteliste auf und melden uns, sobald ein Büro frei wird.

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